Zehn junge Menschen aus fünf verschiedenen Kontinenten waren vom 8. bis 10. Mai 2025 zu Gast in Passau, um im Rahmen der Feierlichkeiten zu „100 Jahre internationale CAJ in Brüssel“ die Diözese Passau und die Arbeit der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) vor Ort kennenzulernen. Organisiert und ausgerichtet wurde die internationale Jugendbegegnung von der CAJ Passau selbst, unter der Federführung der Diözesanleitungsmitglieder Franz Schlüsselhuber und Merlin Schüllner.
Die internationalen Gäste, die aus Belgien, Spanien, Australien, den Philippinen, Brasilien, Argentinien und Nicaragua stammten, repräsentierten die weltweite Reichweite der CAJ, die in vielen Ländern auch unter den Namen Young Christian Workers (YCW) oder Jeunesse Ouvrière Chrétienne (JOC) bekannt ist. Ziel der dreitägigen Begegnung war es, die globale CAJ-Arbeit kennenzulernen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzuzeigen sowie den persönlichen Austausch zu fördern.
Das Programm bot den Teilnehmern eine Mischung aus kulturellen Einblicken und fachlichem Austausch. Nach einer Stadtführung durch Passau, die den Gästen die Schönheit und Geschichte der Dreiflüssestadt näherbrachte, stand vor allem der intensive Austausch über die CAJ-Arbeit in den verschiedenen Ländern im Mittelpunkt. Hier wurde deutlich, wie unterschiedlich die Herangehensweisen an die Themen der CAJ sein können und welchen Stellenwert die Bewegung in den jeweiligen Heimatländern einnimmt. Ein Höhepunkt der Begegnung war ein gemeinsamer Abend mit Passauer CAJlern und den internationalen Gästen im Jugendtreff der CAJ Ortsgruppe Passau-St. Anton.
Die Bedeutung dieser internationalen Zusammenkunft wurde durch die Rückmeldungen der Teilnehmer unterstrichen. Ein Passauer CAJler äußerte sich begeistert: „Es ist schön zu erfahren, dass die Bewegung der Christlichen Arbeiterjugend weltweit verortet ist und dies durch diesen Austausch erlebbar und auch greifbar wird.“ Ein weiterer Teilnehmer betonte die stärkende Wirkung der Begegnung: „Diese Jugendbegegnung zeigt, dass man mit seiner Überzeugung für die Arbeit für die Themen der CAJ nicht allein ist und dass daran weltweit gearbeitet wird.“
Die Verbundenheit, die während der Tage in Passau entstand, wird auch über die Begegnung hinaus fortbestehen. Die Teilnehmer bleiben über eine WhatsApp-Gruppe in Kontakt. Während für die europäischen Gäste ein direkter Besuch in der Zukunft denkbar ist, wird es für viele ein Wiedersehen beim Weltrat der internationalen CAJ auf den Philippinen geben. Die Begegnung in Passau war somit nicht nur ein Blick zurück auf 100 Jahre internationale CAJ, sondern auch ein wichtiger Schritt für die zukünftige weltweite Zusammenarbeit und Vernetzung der Jugendbewegung.


